Rebecca Scheck, geb. am 29.06.88

Lieblingsessen: Pizza

Ich liebe.. Wandern, Hündele in allen Variationen, lange im Bett bleiben obwohl ich schon wach bin, nach Mitternacht ausgiebige Menüs essen, den Winter, meinen Hunden beim schlafen zuzusehen, die Welt erkunden, Zeichnen, Büroarbeit

Ich bin kein Fan von.. Hitze, Badeurlauben, Rassismus und Gewalt in jeder Form, unehrlichen Menschen oder jenen die nicht den Mut haben zu sagen was sie denken, abends arbeiten, Broccoli, der Farbe Orange

Stärken: Direktheit, Organisationstalent, hohe Belastbarkeit, Arbeitstier, Humor

Schwächen: Ungeduld, Stursinn, Rechthaberei, Perfektionismus, Impulsivität

Lieblingszitat: Ein Hund der nur darf, wenn er soll, aber nie kann, wenn er will, der mag auch nicht wenn er muss. Wenn er aber darf, wenn er will, dann mag er auch wenn er soll und kann wenn er muss. Hunde die können sollen, müssen wollen dürfen!

Über die Jahre durfte ich zusätzlich einige Pflegehunde in ihr neues Leben begleiten.

Hunde die kein zu Hause hatten oder die man einfach loswerden wollte, unter

anderem durfte ich dabei Erfahrungen sammeln mit Welpen und Handicap-Hunden.

Nachdem Faro starb wollte ich erst keinen Zweithund mehr, überwiegend weil Nanu

bei jedem Pflegehund entschied dass er diesen nicht zum Leben brauchte. Er war

nie unfreundlich zu den anderen Hunden, aber mir gegenüber hatte er definitiv den

Stinkefinger zu vorderst. Dann kam June, eine Angsthündin aus Ungarn, im März 2019

zu uns...Es war Liebe auf den ersten Blick, sowohl zwischen Nanu und June als auch

zwischen ihr und mir. June hat mit Menschen und Hunden keine guten Erfahrungen

gemacht, daher (wie heisst es so schön: Schuster bleib bei deinen Leisten!) bin ich

wieder bei einem Angsthund gelandet und was soll ich sagen - es wird für mich nie

etwas bereicherndes oder befriedigerendes geben als einem solchen Hund eine

zweite Chance zu geben.

Mit allen Hunden war ich immer im Sporthundebereich unterwegs. Von SanH

(Sanitätshund) und BH (Begleithund) über einen missglückten Versuch im Agility

(Nanu fand die Sportart ziemlich doof) bis hin zu unserem geliebten Mantrailing und

Hoopers Agility welches wir nun beides schon tatsächlich ziemlich erfolgreich

betreiben.

Ausbildungen/Kurse:

Mantrailing Beginner & Fortgeschrittene - Kurs 2013/14

"Alter Angeber - Leinenaggression bei Hunden verstehen" -

Patricia B. McConnell

Seminar 2014

 

"Markertraining für Hunde" - Kurs 2014

"Calming Signals" -

Turid Rugaas

Seminar 2014

"Erste Hilfe beim Hund" - Kurs 2014/15/18

"Tellington TTouch" - Kurs 2015

"Natural Dogmanship" - Seminar 2015

"Rückruf- und Abbruchssignale" - Kurs 2016

"ZOS - Schatzsuche mit Hund" - Kurs 2016

"Trau nie einem Fremden - Angstbedingtes Verhalten bei Hunden" -

Patricia B. McConnell

Seminar 2016

"Systematische Desensibilisierung und Gegenkonditionierung" - Seminar 2016

"Natural Dogmanship Seminar"  - Januar 2019, Jan Nijboer

"Nationales Hundehalterbrevet" - Frühjahr 2019, Ruth Spielmann

SVEB, zertifizierte Erwachsenenbildnerin - Abschluss 2017

Hundeverhaltensberatung und -therapie ATN - Abschluss 2019            

 

​​                                          

Aufgabenbereich: Operative Leitung, Alltagshund, Einzeltrainings, Hunde unter sich, administrative Anfragen, "Bürogummi"

Als Sommerkind wurde ich in der schönen Ostschweiz geboren, dies merkt man heute noch gut an meiner Sprache, und bin mit diversen Zwei- und Vierbeinern aufgewachsen. Schon unsere Familienhündin Indra war nicht ganz ohne, ein hübsches kleines Fellknäuel aus Italien welches hin und wieder zur Furie mutieren konnte, vor allem im Zusammenhang mit überraschend auftauchenden Menschen oder Hunden. Meine Mutter hat viel mit ihr erreicht und ich durfte von ihnen beiden unglaublich viel lernen.

Nachdem ich mich für die Lehre und später fürs Studium immer weiter von zu Hause entfernt habe und schliesslich der Liebe wegen in Thun gelandet bin, liess der erste eigene Hund nicht lange auf sich warten. Faro - ein ehemaliger Strassenhund den ich bei einem Volontäreinsatz für ein Tierheim in Ägypten kennenlernen durfte.. Faro war der ideale Ersthund - aggressiv gegenüber anderen Hunden und Menschen, völlig autonom unterwegs und bis zu seinem Ende der Meinung dass er mich eigentlich nicht braucht. Auch wenn das Leben miteinander nicht immer schön und lustig war, so war Faro doch ein strenger, erbarmungsloser Lehrer, der mich auf den Weg brachte auf dem ich heute bin.

Ich bin gelernte dipl. Pflegefachfrau und habe das Glück gleich zwei Berufe zu haben die mich erfüllen - so arbeite ich heute Teilzeit als Nachtwache in der Psychiatrie Münsingen in der Klinik für Depressionen und Angststörungen, und den anderen Teil verbringe ich auf dem Hundeplatz mit den tollsten Vierbeinern der Welt.

Faro war der Grund weshalb ich überhaupt damit begann mich im Bereich der Verhaltenstherapie auszubilden, denn mit ihm Trainingsgruppen zu finden die bereit waren meinen eher asozialen Hund aufzunehmen, war nicht ganz einfach. Spätestens wenn ich sagte dass er auch schon andere Hunde gebissen hat, hiess es in der Regel "Adieu, merci!". Also musste ich selber ran.. Durch ihn habe ich diverse Seminare und Kurse besucht im Bereich des Aggressionsmanagements, Körpersprache des Hundes, korrekte Intervention durch den Hundehalter und Markertraining. Trotz alle dem war Faro ein Maulkorbträger, weil ich nie 100% sicher sein konnte und weil ich finde das man eben nicht nur Verantwortung für den eigenen Hund trägt, sondern auch für seine Umwelt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Zwischenzeit kam Nanu dazu, ein damals 8 Mt. alter Herder Mix aus einer spanischen Tötungsstation. Er wurde mir als etwas schüchtern beschrieben und ich dachte das wäre eigentlich ganz gut, dann hätte ich einen Hund der den Menschen eher aus dem Weg anstatt an die Wade geht. Leider war dies eine Fehleinschätzung - Nanu war nicht schüchtern. Er war ein ausgewachsener Angsthund, der sich unter dem Bett verkroch wenn man die Wohnung betrat, auf den Boden pinkelte wenn man ihn anfassen wollte und mit dem ich nur mit Flexileine spazieren konnte, weil er eine Distanz unter 3 Meter zu mir nicht ertrug. Auch Nanu hat mich gefordert und tut es heute noch.. Aber er hat gelernt mir uneingeschränkt zu vertrauen und sich in allen Lebenslagen auf mich und meine Entscheidungen zu verlassen. Heute ist er ein toller Alltagsbegleiter, welcher mit mir durch dick und dünn geht und auf den ich mich zu 100% verlassen kann. Aber auch hier waren Gruppentrainings am Anfang undenkbar. Daher habe ich mich auch in diesem Bereich ausgebildet; Angstverhalten, Desensibilisierung und Lerntheorie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© paws&feet

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