SocialWalk Impressionen

Heimenschwand

Cholereschlucht
Wackelbrücke
Wackelbrücke
Wackelbrücke
Wackelbrücke
Geschafft!
We did it!
Fast in Goldiwil..
Aufstieg Goldiwil
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                                                                           Bericht von Timo Theurer mit Boston Terrier Umay

Bei wunderschönem fast noch sommerlichem Wetter kann es nun endlich losgehen. Die Zweibeiner haben sich gegrüsst es wurde fertig geraucht kurz gequatscht und die aktuellsten News ausgetauscht. Relativ ruhig und ohne grosses Theater, zur Freude oder vielleicht grossen Enttäuschung der Anwohner, geht es los. Rechts ab vom Wohn- und Pflegeheim Tertianum in Heimenschwand. In Richtung der wunderschönen Wald- und Wiesenlandschaft geht es zunächst gepflegt und zivilisiert an der Leine voran. Es wird schon einmal tangiert und der ein oder andere Vierbeiner ist schon etwas nervös und möchte doch lieber spielen und sein neues Rudel begrüssen. Dieser Wunsch geht auch schon so gleich in Erfüllung und die Gruppe wird von der Leine gelassen. Erstaunlich ruhig zeigt sich die Gruppe an diesem Sonntag und die Begrüssungen sowie das kennenlernen geht ohne grosses Drama über die Bühne. So, weiter im Schritt. Nach einigen Metern geht es dann ans „Arbeiten“ in Zweierteams dürfen wir Zweibeiner für den Schnüffler des anderen die Futterbeutel verstecken, aber ja so, dass unsere lieben Partner sich nicht selbstbedienen können und gesucht wird auch zusammen. Man sollte ja schliesslich lernen, dass es uns auch noch braucht und es spass macht mit uns! Nach mal mehr mal weniger Suchanstrengungen, finden alle ihre verdiente Belohnung und es kann weiter gehen. Viele Wanderer, Biker und adere Vierbeiner sind an diesem Sonntag unterwegs, so wie man es sich wünscht. Ganz sozial halt! Nach einem Stückchen an der Leine geht mit dem einen oder anderen Vierbeiner das Temperament durch und es muss jetzt einmal getobt werden! Richtig so! Aber bitte anständig! Und siehe da, eine harte Lektion in Konzentration an der Leine wird heute auch noch gemacht und ein unachtsamer Teilnehmer landet etwas unsanft auf dem Boden… alles noch dran? Nichts kaputt? Oke… phu… erst mal eine Zigarette! Somit wird uns allen eine Pause gegönnt. Im Anschluss direkt weiter… Rebekka schont heute niemanden und es wird… gearbeitet! Abruf und Warten ist das Moto der Übung. In Zweierteams werden mit Goodelie befüllte Tupperware auf dem Feld verstreut. Aufgabe der Zweibeiner ist das Aufspüren der Tupperware und das Abrufen des jeweiligen Vierbeiners. Aufgabe der Vierbeiner hingegen ist es abzuwarten und zu schauen ob ihre Zweibeiner nun endlich mal Jagderfolg haben. Und siehe da man wartet, man kommt, man frisst! Manchmal vielleicht etwas zu früh und nicht ganz auf Kommando, doch das kommt schon! Und nach dieser, wir zeigen unserem Hund das auch wir was können, Übung geht es weiter. Durch wunderschöne Wälder und Wiesen, Ablenkungen soweit man schauen kann. Doch das beeindruckt unser Rudel heute nicht und es wird weder ausgeschert noch wird sich, allzu fest, daneben benommen. Nicht einmal der grösste Jäger kommt heute in Versuchung! Nach einigen weiteren Metern voller freundlicher Hundebegegnungen, Spielmomenten und nur vereinzelten Ausrutschern folgt etwas ganz spannendes für unsere Partner. Trailing! Hierfür hat Rebekka zur Vorbereitung Schweineohren über Nacht eingelegt und das Wasser wird als Fährte genutzt. „Oh was riecht den da so verführerisch?“ klingts vom Hund. „Wäääh isch das grusig zum Alänge.“ klingts vom Mensch. So hat doch jeder etwas von der gemeinsamen Spurensuche. Erfolgserlebnisse und Belohnung machen das „Arbeiten“ so richtig zum Vergnügen, für Hund und Mensch! Auf einer ländlichen Nebenstrasse geht es nun weiter und für einen Sonntag hat es fast schon Rushhour Verkehr, was selbstverständlich sogleich zum Trainieren der eher ängstlichen Teilnehmer genutzt werden kann. Gemütlich ohne Hektik näher sich der letzte Arbeitsposten, doch nicht ohne kleine Überraschungen. So macht sich ein vierbeiniger Teilnehmer daran sich mit der örtlichen Bevölkerung zu unterhalten und schleicht eben kurz unter dem Viehzaun zu einem sanften Wiederkeuer. „Spielen?“, nein eher nicht! So kann auch noch der Abruf im Extremfall geübt werden und klappt zum Glück schon recht gut! Andere nutzen die Strecke für einen weiteren Ausflug aufs Feld, bevor die nächste Übung beginnt. Zielübungen sind angesagt. So darf jeder Teilnehmer seinen Futterbeutel, unter den wachsamen Augen des neugierigen Partners, möglichst nahe an ein gesetztes Ziel werfen. Gar nicht so einfach nach all der Anstrengung! Punktlandung gab es leider keine, doch zur Freude der Hundemägen durfte man so gleich aus dem auf Kommando zurückgebrachten Beutel schlemmen. So neigt sich ein spannender, lehrreicher und aktiver Social Walk so langsam dem Ende zu. Durch die wunderbare Landschaft geht es in gemütlichem Schritt zurück Richtung Atrium und dem für alle wohlverdienten Entspannen auf dem heimischen Sofa. Doch noch einmal ist die Konzentration aller Teilnehmer gefragt, für eine kleine Runde Versteckspielen. Zunächst werden wieder 2er Teams gebildet. Warten ohne Drama kann bei dieser Übung ebenfalls von der ToDoListe gestrichen werden. Ein Teilnehmer versteckte sich im Wald, während der eigene Vierbeiner geduldig warten durfte. Nun ist es Ziel der Übung, für den Hund des Partners den Versteckten zu finden und die Belohnung von ihm anzunehmen. Mancher etwas scheu, mancher etwas zögerlich, doch am Ende wurden alle Teilnehmer wieder gefunden. Kurze Rauchpause und weiter Richtung Parkplatz geht es. Doch wie kann es sein, der eine oder andere hat dann doch noch etwas zu viel Energie und das frisch „pschüdede“ Feld ist dann einfach zu unwiderstehlich und so tobt man sich nochmal ordentlich aus. Zum Glück ohne eine Bad im Mist! Das letzte Stück wird dann noch ganz zivilisiert an der Leine zurückgelegt. Zum Abschliesse des Tages und zum Beruhigen ein wichtiger Teil des Social Walks. So geht ein wunderbarer Sonntagnachmittag mit l(h)ächelnden und müden Gesichtern zu Ende.

 

 

© paws&feet

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