
sozialverhalten

der hund ist ein soziales lebewesen - soweit sind sich wohl alle einig. aber was genau heisst denn "sozial sein"? das man jeden mag, mit jedem spielen möchte und sowieso immer nur freundlich und lieb ist? bedeutet "sozial sein" das sich alle hunde gern haben, unabhängig ihres geschlechts, alters, rassetypologie und vorgeschichte?
anhand der fragestellung sollte jedem die antwort klar sein: nein. zu sozialen verbunden gehören grenzen und regeln, sogar eine angemessene form der aggression, dazu. ein gut sozialisierter hund ist nichts anderes als ein hund der gepflogenheiten, normen, gestik, mimik und verhaltensweisen kennt, versteht und bewusst einsetzen kann. der freunde hat und mit diesen spielt, konfliktstrategien sinnvoll einsetzt und andere hunde mit empathie und respekt behandelt.
um sozialverhalten zu erlernen, zu üben, freundschaften zu knüpfen aber auch konfliktmanagement zu erlernen und vor allem dem menschen die gelegenheit zu geben seinen hund, dessen körpersprache und seine verhaltensweisen besser zu verstehen gibt es zwei settings die dazu dienen: "friede, freude, eierkuchen..?" und "parallelaktivitäten"
um den direkten kontakt mit anderen hunden zu lernen ist das sozialtraining namens "friede, freude, eierkuchen.." da. in gezielten kombinationen lassen wir hunde zusammen, beobachten ihr verhalten, unterstützen sie in ihrer kommunikation und im erlernen sozialer umgangsformen. was sonst eher im bereich des welpentrainings seinen platz findet, wird hier mit erwachsenen hunden durchgeführt.
der mensch lernt dabei seinen eigenen hund zu verstehen, sein verhalten richtig einzuordnen, begegnungen artgerecht zu moderieren und spiel von ernst (..und allem was dazwischen liegt) zu unterscheiden. anschliessend an das eigentliche training werden die begegnungen gemeinsam ausgewertet und fragen geklärt.
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daten:
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02.11., 14:00-16:00
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25.01., 14:00-16:00
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22.02., 09:00-11:00
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29.03., 13:00-17:00 - friede, freude, eierkuchen spezial, intensiv kontakten & sozialverhalten studieren
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27.04., 09:00-11:00
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21.06., 09:00-11:00
zusätzlich bieten die "parallelaktivitäten" eine tolle gelegenheit um frustrationstoleranz, geduld aber auch den abbau von konkurrenzdenken gegenüber anderen hunden zu üben. denn für viele hunde stellen andere hunde in erster linie (zurecht!) konkrrenz und gefahr dar; risiken für die eigene bezugsperson, ressourcen, sexuelle ansprüche und territorium.
in diesem setting geht es nicht primär um direkten kontakt unter den hunden, sondern gemeinsame aktivitäten die "nebeneinander" praktiziert werden. dadurch das mehrere hunde gleichzeitig beschäftigt sind, dürfen sie sehr wohl wahrnehmen das da auch andere hunde sind, diese stellen aber keine gefahr oder konkurrenz dar - im gegenteil, man hat ja einen anderen auftrag als sich um diese hunde zu kümmern. eine tolle lernmöglichkeit um negativen emotionen unter hunden entgegen zu wirken!
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daten:
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12.04., 09:00-11:00
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21.06., 14:00-16:00
leitung: rebecca scheck
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kosten: 45.- fr. pro teilnehmer, alle daten einzeln buchbar
bei abmeldungen unter 48 stunden wird der betrag in rechnung gestellt.
kontakt: 079 812 29 06 oder rebecca.scheck@paws-and-feet.com
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