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                                                                           Bericht von Desi Graf mit Rüde Zazu:

Pünktlich um 09:00 Uhr bei strahlend blauem Himmel versammelte sich eine bunt gemischte Truppe von verschiedenen Mensch-Hund-Teams beim Parkplatz der Luftseilbahn Kandersteg-Sunnbüel. Vivaldi der Dalmidüsentrieb, Loki das ultrasüsse Lockenköpfli, Eddy der wunderschöne Labi, Diago der eher Vorsichtige, Butch der Lustige, Calisto der Coole, Emma die Scheue, Zazu der Grosse und natürlich Nanu. Nach einer kurzen Willkommensrede durch unsere Hundetrainerin Rebecca ging sie auch schon los und holte für uns alle die Billette. Nach und nach wurden die Hunde aus den Autos genommen, der eine vorsichtig, der andere laut. Jeder so wie er ist! Und schon ging es los in Richtung Luftseilbahn, die erste Herausforderung für unsere Vierbeiner - anstehen und warten! Noch spannender wurde dann das Einsteigen und die Fahrt hoch zum Sunbüel, welche alle mit grosser Bravour in der vollgestopften Gondel gemeistert haben.

Aussteigen und schon gings los - die Hunde waren nervös und konnten es kaum abwarten. Nach wenigen Minuten verteilte sich alles sehr gut, somit konnten die ersten von der Leine gelassen werden. Die eher unsicheren kamen an der Leine hinterher. Nach einer guten halben Stunde hatte Rebi bereits den ersten spannenden Posten bereit. Wir bildeten zwei Teams und schon gings ran an die Arbeit: Fotografiert die meisten Menschenbeine, die meisten Leinen, einen Hund vor drei Bergen und jemanden der einen Hund streichelt. Geschicklichkeit, Teamarbeit und wer schneller war gewann mit den meisten Punkten. Nun wechselten die Leinenspaziergänger mit den Freilaufenden, somit kam jeder Hund auf seine Kosten. Erfrischung gab es zwischendurch in einem Seeli, wunderschön umgeben von dieser herrlichen Bergwelt.

Emma, die etwas scheuere und vorsichtigere, war das einzige Mädel, ansonsten bestand unsere Gruppe nur aus Rüden. Zwei gleich starke, intakte Rüden hatten einen kurzen Zwischenfall, was unter Rüden ja bekanntlich schnell vorkommt. Nach einer kurzen Pause ging es weiter und schon lockte Rebecca mit dem nächsten Posten. Wir mussten unsere Futterbeutel in einen dreifachen Kreis (wie eine Zielscheibe) werfen, natürlich gab es in der Mitte die meisten Punkte, aber wir verfehlten fast alle das Ziel. Schlussendlich durfte jeder Hund seinen Futterbeutel apportieren. Rücksäcke packen und legten los in Richtung Arvenseeli! Hoch und runter, faszinierende Blicke auf die Berge und die vielen schönen Blumen. Die Hunde sausten trotz Wärme herum, kreuzten brav entgegenkommende Wanderer und hatten ihren Spass - wir Zweibeiner natürlich auch. Nebendem das wir ständig ein Auge auf unsere Hunde hatten, entstanden ganz interessante Gespräche. Nun ging es bergab und der tiefblaue Arvensee faszinierte uns. Am liebsten wäre man gleich rein gehüpft, was die Hunde natürlich umgesetzt haben. Wir suchten nun ein lauschiges und schattiges Plätzchen wo wir unser Picknick und eine Pause genossen.
Gestärkt und ausgeruht ging es an die nächste Postenarbeit. Pansensuchen für die Hunde und Fragen für uns - dä schnäuer gwünnt! Nun ging es auf den Rückweg, Butch der kleine Border Terrier nahm ein Sandbad und ergraute in kürzester Zeit - ja, wir hatten viel zu lachen! Plantschpause am nächsten Seeli, die Hunde kühlten uns mit Schütteln auch immer ab und natürlich hätte man auch selber reinhüpfen können. Rebi rief wieder zur Versammlung, Hunde anleinen und zuhören. Der nächste Posten erwartete uns bereits. Jetzt ging es darum einen Hund auszuwählen welcher zur passenden Frage von Rebecca passte und schnellstmöglich zum entfernten Buzzer zu rennen und diesen auszulösen. Das hät gfägt!
Schon etwas müde ging es gemütlich in Richtung Luftseilbahn, kurz davor gab es nochmal eine Trinkpause für alle im Schatten. Angekommen mussten wir auf die nächste Gondel warten. Die Hunde mussten sich auf ein Minimum an Platz beschränken, da die Gondel recht vollgestopft wurde. Aber das machten echt alle super mit! Müde, runtergekämpft und glücklich von diesem schönen Tag verabschiedeten wir uns alle und traten die Heimreise an.
Wie immer war es ein super organisierter SocialWalk! Vielen Dank und bis zum nächsten Mal!

Desi & Zazu

Obwohl es kaum etwas zu diesem tollen Bericht hinzuzufügen gibt, fühle ich mich trotzdem verpflichtet kurz Stellung zu dem "Zwischenfall" zu nehmen. Fakt ist das zwei intakte, ca. gleich alte Rüden (beide >30kg) innerhalb einer Sekunde feststellten dass sie einenander nicht riechen können. Das Resultat war eine lautstarke, heftige Auseinandersetzung mit beidseitig oberflächlichen Wunden. Obwohl die Wunden nicht tierärztlich versorgungsbedürftig waren entschied die eine Teilnehmerin mit ihrem Hund den Rückweg anzutreten, da das Geschirr welches er trug direkt auf der Wunde lag (Brustbein). Beiden Hunden geht es gut und die Erstversorgung war ohnehin sichergestellt.

Ja - so etwas kann passieren. Hunde sind Hunde und wie wir Menschen sind nicht alles nur "beste Freunde". Beide Besitzer haben aus dem Verhalten ihrer Hunde gelernt, denn beide waren bereits im Vorfeld gegenüber anderen Hunden eher dominant aufgetreten. Da wir den Hunden auf den SocialWalks Freilauf ermöglichen wollen, ist Kommunikation (und das eine oder andere Mal auch ein Konflikt) erwünscht und stets möglich und wenn zwei solche Kaliber aufeinander treffen fliegen auch mal ein paar Haare.

Liebe Grüsse

Rebecca

© paws&feet

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